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Fehlwürfe in der Biotonne

Seit dem 1. Januar 2018 gibt es im Landkreis Eichstätt die Biotonne.

Die Qualität des Bioabfalls ist bisher gut; aber es gibt noch Verbesserungspotential. Der Fachbereich Abfallwirtschaft im Landratsamt Eichstätt bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe bei der Mülltrennung. Mülltüten aus Plastik dürfen nicht in den Biomüll. Auch kompostierbare Biomüllsäcke (z. B. aus Maisstärke) gehören nicht in die Biotonne, da es zu lange dauert, bis sich diese im Verwertungsprozess zersetzen. Die Säcke müssten mühsam als Störstoff vorher aussortiert werden. Als Alternative können Papiersäcke oder Zeitungspapier verwendet werden. „Aber alles mit Maß und Ziel. Leider wird zum Teil übermäßig viel Papier in die Biotonne gegeben. Papier ist ein wichtiger Rohstoff, welcher in der Papiertonne zum Erhalt der niedrigen Müllgebühren im Landkreis Eichstätt beiträgt.“ erläutert Kathrin Husterer vom Fachbereich Abfallwirtschaft des Landkreises. „Bei mir zuhause verwende ich weder Plastik- noch Papiertüten für den Biomüll. Eine einfache Schüssel oder ein Eimer reicht vollkommen. Diesen bringe ich regelmäßig zur Biotonne. Lediglich am Boden der leeren Biotonne lege ich etwas Papier, damit der Biomüll nicht festklebt und die Tonne zu stark verschmutzt.“

Aus dem gesammelten Biomüll entsteht dann in der Vergärungsanlage Biogas zur Strom- und Wärmeerzeugung sowie hochwertiger Kompost. Um Geruchsbelästigungen in den warmen Sommermonaten zu vermeiden wird empfohlen, die Biotonne an einen schattigen Ort zu stellen. Eine handliche Übersicht über diejenigen Abfälle, die in die Biotonne gehören und welche nicht, ist online abrufbar unter: www.landkreis-eichstaett.de/Biotonne.

Foto: Landkreis Eichstätt

Kategorien: Presse