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Erkertshofen / Wachenzell: Errichtung und Betrieb eines Steinbruches mit Sprengstoffeinsatz

29.08.2017 Immissionsschutzrechtliches Genehmigungsverfahren; Sg 44 Az. 1711-1760471

Antragsteller:
Franken-Schotter GmbH & Co. KG, Hungerbachtal 1, 91757 Treuchtlingen

Vorhaben:
Errichtung und Betrieb eines Steinbruches mit Sprengstoffeinsatz

Standort:
Steinabbau Fl.-Nr. 590 Gemarkung Erkertshofen, Fl.-Nrn. 608, 607, TF von 606, TF von 605 Gemarkung Wachenzell, Zufahrt und Betriebsfläche TF von Fl.-Nr. 601, 602, 604 Gemarkung Wachenzell

Öffentliche Bekanntmachung

Mit Bescheid vom 29.08.2017 Sg 44 Az. 1711-1760471 genehmigte das Landratsamt Eichstätt der Firma Franken-Schotter GmbH & Co. KG, Hungerbachtal 1, 91757 Treuchtlingen die Errichtung und den Betrieb eines Steinbruches mit Sprengstoffeinsatz sowie einer Zufahrt und Betriebsfläche.

Hiermit wird der verfügende Teil des Bescheides und die Rechtsbehelfsbelehrung nach § 10 Abs.8 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) und § 21a 9. BImSchV (Verordnung über das Genehmigungsverfahren) öffentlich bekanntgegeben.

1. Das Landratsamt erteilt der Firma Franken-Schotter GmbH & Co. KG, Hungerbachtal 1, 91757 Treuchtlingen die Genehmigung nach § 4 BImSchG für die Errichtung und den Betrieb eines Steinbruches mit Sprengstoffeinsatz sowie einer Zufahrt und Betriebsfläche.

2. Der Genehmigung liegen die unter Punkt 2 des Genehmigungsbescheides erwähnten, mit Genehmigungsvermerk des Landratsamtes Eichstätt vom 29.08.2017 versehenen, Planunterlagen und Beschreibungen zugrunde. Der Bescheid wurde mit Nebenbestimmungen versehen.

3. Die Genehmigung schließt gemäß § 13 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) die Baugenehmigung, die Rodungserlaubnis nach Art. 9 Abs. 2 Bayerisches Waldgesetz (BayWaldG), die Befreiung gemäß Art. 23 Abs. 3 Bayer. Naturschutzgesetz (BayNatSchG) von den Verboten des § 30 Abs. 2 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) i.V.m. Art. 23 Abs. 1 Nrn. 3 und 4 und die Sondernutzung gemäß Art. 24 in Verbindung mit Art. 18 Bayer. Straßen- und Wegegesetz (BayStrWG) ein. 

4. Die Kosten des Genehmigungsverfahrens hat die Firma Franken-Schotter GmbH & Co. KG, Hungerbachtal 1, 91757 Treuchtlingen zu tragen 

  

Der Genehmigungsbescheid enthält folgende

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe Klage erhoben werden bei dem

Bayerischen Verwaltungsgericht München in München,
Postfachanschrift: Postfach 20 05 43, 80005 München,
Hausanschrift: Bayerstraße 30, 80335 München,

schriftlich, zur Niederschrift oder elektronisch in einer für den Schriftformersatz zugelassenen* Form.

Eine Ausfertigung des Genehmigungsbescheides einschließlich seiner Nebenbestimmungen, dessen Begründung und den dazugehörigen Antragsunterlagen kann in der Zeit von Montag, 04.09.2017 bis einschließlich Montag, 18.09.2017 bei folgenden Stellen eingesehen werden:

1.         Landratsamt Eichstätt, Residenzplatz 2, 85072 Eichstätt, I. Stock, Zimmer-Nr. 131
            (Mo. – Do. 8.00 – 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr, Fr. 8.00 – 12.00 Uhr),

 

2.         Markt Titting, Rathausplatz 1, 85135 Titting
            (Mo. – Fr. 8.00 – 12.00 Uhr, Do. 14.00 – 18.00 Uhr)

 

3.         Gemeinde Pollenfeld, Gundekarstraße 7a, 85072 Eichstätt
            (Mo. – Fr. 8.00 – 12.00 Uhr, Do. 14.00 – 18.00 Uhr)

Mit Ablauf der Auslegungsfrist gilt der Bescheid als bekanntgegeben. Die Rechtsbehelfsbelehrung des Genehmigungsbescheides gilt entsprechend. Nach der öffentlichen Bekanntmachung kann der Bescheid samt Begründung bis zum Ablauf der Klagefrist beim Landratsamt Eichstätt, Sachgebiet 44, 85071 Eichstätt, Residenzplatz 2 schriftlich bis einschließlich Mittwoch, 18.10.2017 angefordert werden.

Eichstätt, den 29.08.2017
Landratsamt Eichstätt

 

Kienzler
Regierungsrätin



* Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung:

Die Einlegung eines Rechtsbehelfs per einfacher E-Mail ist nicht zugelassen und entfaltet keine rechtlichen Wirkungen! Nähere Informationen zur elektronischen Einlegung von Rechtsbehelfen entnehmen Sie bitte der Internetpräsenz der Bayerischen Verwaltungsgerichtsbarkeit (www.vgh.bayern.de).

Kraft Bundesrechts wird in Prozessverfahren vor den Verwaltungsgerichten infolge der Klageerhebung eine Verfahrensgebühr fällig.

 

Kategorien: Öffentliche Bekanntmachungen